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Unsere Hunde

 

Manja

Manja´s offizielles Geburtsdatum ist der 1. Juni 2001, aber wir kennen das echte Datum nicht, denn sie stammt aus dem Tierheim Düren. Als wir sie dort zunächst zum Spazierengehen abholten, war sie so ängstlich, dass sie den Zwinger nur verlies, wenn ihr Freund Spike vor der Tür schon bereit stand. An Straßen bewegte sie sich keinen Zentimeter mehr, wenn gerade ein Auto vorbei kam.

Heute ist Manja “Team-Dog” im Gespann, nachdem sie zunächst Leithündin war und uns an parkenden und fahrenden Autos genauso vorbei geführt hat, wie an Reitern. Sie hat sich prächtig entwickelt, auch wenn sie immer noch vor Aufregung zittert, wenn sie merkt, dass es bald losgeht.

Sie ist relativ klein, aber sehr flink und wendig. Sie ist fleißig und interessiert sich unterwegs nicht für andere Hunde. Sie hat einen grandiosen Orientierungssinn, was bemerkenswert, aber nicht immer gut ist, denn sie kennt immer den kürzesten Weg nach Hause…  Manja ist kastriert.

 

Ice

Auch Ice ist ein Hund mit unbekannter Herkunft. Nachdem er irgendwie aus der Türkei nach Deutschland kam, haben wir ihn schließlich von Manfred Kaiser aus Heiligenberg übernommen. Ice lebte dort in einem größeren Rudel und konnte sich nicht integrieren. Er war ziemlich zerzaust und vom ein oder anderen Kampf mit dem Rudelführer gezeichnet.

Nach wenigen Tagen bei uns legte Ice seine, zuweilen auftretenden Aggressionen ab und entwickelte sich immer mehr zum Schmusebär, der inzwischen gut hört und Vertrauen zu uns gefasst hat. Wir sind selbst von dieser Entwicklung beeindruckt.

Im Gespann hat Ice schon gezeigt, dass er verlässliches Teammitglied ist. Er ist mental sehr robust. Er trinkt immer, frisst immer und freut sich riesig, wenn es losgeht.

Manche Besucher finden ihn „am Schönsten“, wahrscheinlich wegen seiner typischen schwarz-weißen Zeichnung und den blauen Augen. Sein Fell ist etwas struppig und verbirgt den schlanken Körperbau. Eben typisch Husky. Ice ist kastriert.

 

Kimba

Mit Stammbaum - aber leider nur inoffiziell - können Kimba und ihr Bruder aufwarten. Der Wurf, aus dem sie stammt, war aber nicht angemeldet und so musste auch sie nachträglich beim SHC registriert werden. Genau wie Ihr Bruder Kodiak (s.u.), wurde sie am 08. Februar 2004  geboren. Der Wurf umfasste zwei Rüden und drei Mädchen.

Kimba und ihr Bruder entstammen der Zero-Linie (Ur-Großmutter: Zero´s Mixer), was ihrem schmalen Körperbau anzusehen ist. Ihr grau-weißes Fell ist flach anliegend und ihre hellen, blauen Augen sind einfach wunderschön.

Kimba ist etwas zurückhaltend und vorsichtig. Aber sie ist anhänglich und liebt Schmuseeinheiten.

Im Gespann hat Kimba von Manja schon viel gelernt und kann sogar als “Single-Lead” eingesetzt werden. Sie kümmert sich unterwegs nicht um andere Hunde. Kimba fiebert dem Laufen im Geschirr immer entgegen und hat Angst, dass sie nicht mit darf. Erst wenn sie ein Geschirr angezogen bekommt, hört das “Gejammere” auf.

 

Kodiak

Unser „Oberquatschmacher“ Kodiak ist der liebste Kerl unter der Sonne! Nach dem Tod von Spike wäre er gerne Rudelführer geworden, aber dazu fehlt ihm wohl das Format und Charisma. Er ist ein wenig tollpatschig und naiv, aber hat eine freundliche Seele.

Dafür ist Kodiak inzwischen ein verlässlicher Leithund geworden, der in jeder Position im Team eingesetzt werden kann. Er ist schnell und arbeitet immer mit und ist ein sehr  wichtiges Team-Mitglied! Auch Kodiak ist kastriert.

 

Klyck (Isslottet´s Klyck Kermeter)

Dieses Mädchen stammt aus dem Zwinger von Frode Bakke in Norwegen (www.isslottet.com). Dort kam sie zusammen mit Kaya und sechs weiteren Geschwistern zur Welt. Ein Wurf, der nicht ganz alltäglich war, denn der Vater der Rasselbande ist schon vor ein paar Jahren gestorben. Dabei handelt es sich um Buran Amurski, einem Hund aus der Linie von Sergei Solovyev, der seine Hunde aus Dschukotka rekrutierte. Die Solovyev-Hunde wurden auch Teil der Seppale Zucht in Kanada (www.seppalasleddogs.com), denn sie gelten als ursprüngliche Vertreter der Rasse.

Buran kam als Welpe zusammen mit zwei weiteren Hunden aus Russland nach Deutschland, zu Jörg und Ursula Deutgen. Wegen seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten als Leithund und Rudelführer, entschlossen sich Deutgens rechtzeitig, von ihm Samen abnehmen zu lassen, um diesen für eine spätere Zucht zu verwenden, zumal es sich um einen Hund mit viel Rassetyp handelte. In der Universitätsklinik Oslos wurde dann Anfang 2005 die Besamung einer Hündin aus dem Zwinger von Frode Bakke vorgenommen.

Diese Hündin hat Varevass-Ahnen mit Seppala-Hintergrund. Sie ist eine äußerst führige Leithündin im erfolgreichen Team von Frode Bakke, der auch mit Karsten Grönas (www.vargevass.com) eine gemeinsame Zucht verfolgt.

Bei so grossartigen Vorfahren ist klar, dass Klyck (Norwegisch für Glück) das Team spürbar verstärkt. Sie ist lauffreudig und ausdauernd.

Leider musste sie schon wegen einer Gebärmutterentzündung kastriert werden.

- Padigree von Klyck und Kaya -

 

 Kaya (Isslottet´s Kolyma Kermeter)

Die Schwester von Klyck heisst eigentlich richtig “Isslottet´s Kolyma Kermeter”, aber wir nennen Sie Kaya (auf Wunsch meiner Frau). Sie ist etwas grösser als Klyck und war in den ersten Wochen der kräftigste Welpe aus ihrem Wurf. Sie ist neugierig, mutig (oder leichtsinnig) und nicht schreckhaft. Sie hat sich schnell gegenüber den anderen Hündinnen durchgesetzt.

Ihre Position im Team ist mittlerweile in der Regel die Lead-Position, meist zusammen mit einem der Rüden. Sie hat sich zum sehr guten Kommando Leader entwickelt.Maddie

Kaya hat als erste Hündin unseres Zwingers die Zuchtzulassung erlangt und erhielt bei Ihrer ersten SHC-Clubsiegerschau als Beurteilung ein V2. Die Untersuchungen der Augen und auf HD konnten ohne Befund abgeschlossen werden. Ihren Arbeitsnachweis hat Kaya durch die Teilnahme an der Distance WM 2008 erworben.

Im Dezember 2010 hat Kaya fünf Welpen geboren.

 

Smoky (Moonrun´s Snow Patrol)

Smoky, alias “Moonruns Snow Patrol”, stammt aus dem Zwinger von Richard und Josefine Ryderstedt aus Schweden (www.moonruns.com).

Beide Elterntiere (Sibersong´s Kamots und Secondwind´s Nahanni) wurden aus USA Importiert und unter den nächsten Vorfahren sind einige Iditarod-Teilnehmer. Smoky ist ein freundlicher und sehr gelehriger Hund, der beste Anlagen hat, unser Team erfolgreich zu verstärken.

Auch Smoky hat inzwischen seine Zuchtzulassung erlangt und steht nach Absprache für geeignete Hündinnen als Deckrüde zur Verfügung. Seine “Dienste” wurden bereits in Anspruch genommen.

 

 

 

 

 

Kimi (Wyugas Curry)

Kimi_2011

Kimi stammt zwar vom Wyugas Zwinger in Schweden, beide Eltern sind aber “Vindsnabbes” aus der Zucht von Peter Martensson, der eine recht strenge Inzucht-Linie typischer Sepalla-Hunde verfolgt. Kimi wurde im September 2009 geboren und zeigte schon mit wenigen Monaten, dass er ein kräftiger Kerl werden wird, der unser Team bestimmt spürbar verstärken wird.

 

 

 

 

 

Heikki (Moonrun´s Hotfoot)

Heikki_01_2011

Ein weiterer Hund in unserem Zwinger, der aus der Zucht von Richard Ryderstedt stammt. Er wurde im November 2009 geboren. Die Mutter ist Richards Leaderin und der Vater ein Rüde aus dem Team von Karsten Grönas (Nathan av Vargevass). Natürlich besteht bei Heikki die Hoffnung, dass auch er ein Leader für das Team sein wird.

Im Training während seines ersten Winters läuft er bereits oft ganz vorne.

Pedigree

 

 

 

Vindnabbe´s Luna

Luna_2011...ist eine Nichte von Klyck und Kaya. Ihr Vater ist Khan, der bei Jörg und Ursula Deutgen lebt.

Sie wurde bei Peter Martensson (S) gezüchtet und im April 2010 geboren.

 

 

 

 

 

 

RAscariinnebach´s Ascari und  Rinnebach´s Aragorn

Die beiden Brüder stammen aus unserem ersten eigenen Wurf (* 2.12.2010 - sie auch Zucht). Beide Eltern laufen im Team als Leithunde, so dass natürlich die Hoffnung besteht, dass die Beidearagornn motivierte Schlittenhunde sind, die vielseitig einsetzbar sein werden.

Die ersten Trainingsläufe waren vielversprechend!

 

 

 

 

 

 

Spike

Er hatte immer das „letzte Wort“, war ein stolzer Rudelführer und unser bester Freund. Sein Körperbau versetzte ihn zwar nicht in die Lage ein schneller Schlittenhund zu sein, aber er war der cleverste von allen. Wir vermissen ihn sehr.

Spike war Leberkrank. Als ein Tumor an seiner Milz diagnostiziert und die Milz entfernt wurde, wachte Spike nicht mehr aus der Narkose auf.

Wir haben ihn seinerzeit aus dem Tierheim Düren übernommen und in ihm einen dankbaren Freund gefunden. Wir hoffen, dass er die Zeit bei uns genossen hat. Spike ist nur vier Jahre alt geworden.